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KI-Sichtbarkeit prüfen: So testen Sie, ob ChatGPT, Perplexity und Gemini Ihr Unternehmen empfehlen.

Von Louis Honal, H&K Automation · Stand

Ob KI-Assistenten Ihr Unternehmen nennen, zeigt ein Selbsttest mit drei Fragearten: nach Ihrem Namen, nach Ihrer Leistung mit Ort und nach einem typischen Kundenproblem. Jede Frage stellen Sie mehrmals an mehrere Assistenten und halten Nennungen und Quellen in einem Protokoll fest.

Warum ein Test mit System nötig ist

Eine einzelne Frage an ChatGPT sagt wenig, denn Antworten ändern sich mit Formulierung, Zeitpunkt, Standort und dem, was der Assistent über Sie als Nutzer weiß. Erst ein fester Fragenmix mit mehreren Läufen zeigt ein Muster. Das Ergebnis bleibt eine Stichprobe und kein Ranking, lässt sich aber nach einigen Monaten wiederholen und vergleichen.

Der Fragenmix

Drei Fragearten prüfen drei verschiedene Dinge. Stellen Sie von jeder Art mehrere Fragen, insgesamt etwa zehn.

FrageartBeispielWas sie zeigt
Marke„Was weißt du über [Ihr Firmenname] in [Ihre Stadt]?“Ob der Assistent Sie kennt und die Angaben stimmen
Leistung plus Ort„Welchen Makler empfiehlst du für einen Hausverkauf in Leonberg?“Ob Sie bei der Suche nach einem Anbieter in die engere Wahl kommen
Problemfrage„Ich habe ein Haus geerbt und will verkaufen. An wen wende ich mich?“Ob Sie genannt werden, obwohl der Kunde Ihren Beruf nicht nennt

So führen Sie den Test durch

  1. Neutral starten: ein privates Browserfenster öffnen und nicht angemeldet sein, wo das möglich ist. Ist eine Anmeldung nötig, Verlauf und Erinnerungsfunktion für den Test abschalten.
  2. Dieselben Fragen an ChatGPT, Perplexity und Gemini stellen, bei Kunden mit Copilot auch dort. Jede Frage in einem neuen Chat, damit frühere Antworten nicht mitwirken.
  3. Jede Frage wörtlich gleich mindestens zweimal stellen, besser dreimal, verteilt auf verschiedene Tage. Nur so sind spätere Läufe vergleichbar.
  4. Jede Antwort sofort ins Protokoll eintragen, mit Bildschirmfoto für Zweifelsfälle.

Das Protokoll

Eine einfache Tabelle reicht. Je Lauf und Assistent eine Zeile:

DatumAssistentFrageGenannt?PositionMitbewerberGenannte QuellenFehler in den Angaben
TT.MM.ChatGPTLeistung plus Ort 1ja oder neinz. B. 2 von 4NamenDomains der Quellenz. B. alte Adresse
TT.MM.PerplexityLeistung plus Ort 1ja oder nein
TT.MM.GeminiLeistung plus Ort 1ja oder nein

Wie Sie die genannten Quellen auswerten

Perplexity zeigt seine Quellen fast immer an, ChatGPT bei einer Suche im Netz, Gemini zum Teil. Diese Quellen sind der wertvollste Teil des Protokolls, denn sie zeigen, woher der Assistent sein Bild bezieht.

  • Ihre eigene Website taucht als Quelle auf: gut. Prüfen Sie, welche Seite es ist und ob sie die Frage direkt beantwortet.
  • Ein Verzeichnis, Portal, eine Liste oder ein Presseartikel nennt Mitbewerber, aber nicht Sie: Diese Fundstelle fehlt Ihnen. Wo möglich einen Eintrag mit denselben Firmendaten wie überall anlegen.
  • Falsche Angaben über Sie, etwa eine alte Adresse: Die Quelle suchen und dort korrigieren. Der Assistent übernimmt den Fehler, solange er im Netz steht.
  • Keine Quelle angegeben: Die Antwort stammt vermutlich aus dem Trainingswissen, das sich nur langsam ändert.

Warum H&K Automation damit beginnt

Ohne Ausgangsmessung lässt sich später nicht sagen, ob eine Optimierung gewirkt hat. Deshalb protokollieren wir vor jeder Arbeit an Website, Profil und Erwähnungen, ob und wie die Assistenten ein Unternehmen nennen. Nach der Umsetzung wiederholen wir den Test mit denselben Fragen.

Ergänzend prüft der Sichtbarkeitscheck die technische Seite und liefert Bericht und Umsetzungsliste. Für den Einstieg reicht ein Erstgespräch.

So geht es weiter

  1. Wir prüfen, wie Google und KI-Assistenten Ihre Website heute lesen.
  2. Im Gespräch über 30 Minuten gehen wir den Befund Punkt für Punkt durch.
  3. Sie entscheiden, ob Sie selbst umsetzen oder wir das übernehmen.
  4. Nach der Umsetzung messen wir mit demselben Check nach.

Erstgespräch buchen Anrufen: +49 163 0809458

Wer dahintersteckt

Louis HonalMitgründer
Florian BlockusVertrieb

H&K Automation sitzt in Leonberg bei Stuttgart. Wir bauen jede Lösung selbst und betreuen sie danach weiter. Unsere eigene Website und die Seiten unserer Kunden bauen und optimieren wir selbst.

Häufige Fragen

Wie viele Fragen brauche ich für einen aussagekräftigen Test?

Etwa zehn Fragen aus den drei Fragearten, jede mindestens zweimal je Assistent. Weniger zeigt eher Zufall als ein Muster.

Warum bekomme ich bei derselben Frage unterschiedliche Antworten?

Sprachmodelle formulieren jede Antwort neu und suchen teils jedes Mal im Netz. Dazu kommen Standort, Verlauf und Modellversion. Darum zählt das Muster über mehrere Läufe.

Kann ich den Test automatisieren?

Teilweise, über die Schnittstellen der Anbieter. Die Antworten dort können aber von der Chat-Oberfläche abweichen, die Ihre Kunden nutzen. Für kleine Betriebe reicht der Test von Hand.

Wie oft sollte ich den Test wiederholen?

Alle paar Monate und nach größeren Änderungen. Neue Inhalte und Erwähnungen brauchen Zeit, bis Suchindizes und Assistenten sie aufnehmen.

Was tue ich, wenn ein Assistent falsche Angaben über mich macht?

Die Quelle des Fehlers suchen und dort korrigieren, etwa im Google-Unternehmensprofil oder in einem Verzeichnis. Eine Korrektur im Chat ändert die Antworten für andere Nutzer nicht.

Wie sichtbar ist Ihr Unternehmen heute? Klären wir in 30 Minuten.

Kostenlos per Video. Wir zeigen Ihnen, wo Ihre Website heute steht.